Die Ayurveda-Küche

Die ayurvedische Küche

Die ayurvedische Küche macht das tägliche Kochen zu einem freudvollen und sinnlichen Aspekt im eigenen Leben. Die Zubereitung der köstlichen, bunten und gesunden Speisen, ist ein kreativer und spielerischer Prozess. Beim Kochvorgang spielen Intuition, Vorstellungskraft und die geistige Haltung des Kochs eine wichtige Rolle.

Die Hitze des Kochens ist ein alchimistischer Vorgang, in dem die Speisen, zu leicht verdaulichen Lebensspendern werden.
Die Energie des Zubereitenden geht automatisch in das Essen über, daher ist ein mit Liebe gekochtes Essen, aus ayurvedischer Sicht eine wichtige Voraussetzung. In der ayurvedischen Küche wird bevorzugt mit Ghee = geklärter Butter gekocht.

Ebenso bedeutend sind die ayurvedischen Gewürze, die den Stoffwechsel anregen und die Speisen leichter verdaulich machen. Ein ayurvedisches Menü besteht immer aus allen Geschmacksrichtungen, die den Körper und die Sinne harmonisieren.
Die ayurvedische Küche ist bevorzugt eine vegetarische Küche, die aus verschiedenen Speisen, wie Hülsenfrüchten, Getreide und Gemüse besteht. Grundsätzlich wird im Ayurveda immer frei „nach Gefühl“ gekocht und weniger mit Küchenwaage und Messbecher.

Der Sommer im Ayurveda: Die Pitta - Zeit

Ayurveda empfiehlt bei heißen Temperaturen viel Wasser zu trinken und körperliche Anstrengungen zu meiden. Mit dem trägen Sommer - Stoffwechsel nimmt auch unser Verdauungsfeuer ab.

Dies wird nun am besten durch kühlende, saftige, frische und süße Speisen ausgeglichen. Alle Arten von Beeren, Melonen, Pfirsichen, Birnen, Aprikosen, Pflaumen, Ananas, Trauben, Zitrusfrüchten und anderen saftigen Obstarten sind ideale Lebensmittel für den Sommer.

Gurken, Joghurt und Minze helfen dem Körper, sich zu kühlen. Die Gewürze Anis, Cumin, Koriander und Rosenwasser sind ebenfalls hilfreich in dieser Jahreszeit.

Alle sauren, bitteren, zusammenziehenden und beißend scharf schmeckenden Nahrungsmittel sollten während des Sommers weitgehend gemieden werden. Trockene und heiße Nahrungsmittel wie Kichererbsen, Senfkörner, Auberginen, Knoblauch und Gewürze wie Muskat, Lorbeerblätter, Zimt, Ingwer und Kurkuma stören ebenfalls den Stoffwechsel.


Gurken-Wasabi-Drink

sehr frisch und extra leicht!

Zutaten für 2 Drinks:

  • 1 Salatgurke

  • 300g Joghurt (natur)

  • Meersalz

  • grüner Peffer aus der Mühle

  • 2-3 TL Wasabipaste

  • 2 TL Agavendicksaft

  • 2 kleine Stängel Dill

Zubereitung:

  1. Gurke schälen, längs halbieren, entkernen und würfeln. Mit dem Joghurt fein pürieren.

  2. Salz, Pfeffer, Wasabi und Agavendicksaft zugeben und untermixen.

  3. Dill abbrausen und trockentupfen und den Drink auf 2 Gläser verteilen und mit Dill oder nach Belieben mit einer Gurkenscheibe dekorieren.

Melonen-Chutney


Zutaten:

  • 1/2 Honigmelone
  • 1/2TL Chilipulver
  • 1/4 TL Kurkuma
  • 1/4 TL Koriander, gemahlen
  • 1/4 TL Ingwerpulver
  • 1 MS Piment, gemahlen
  • 1/2 TL Senfsamen
  • 1/4 TL Steinsalz
  • 1 Sternanis, ganz
  • 1EL Sesamöl
  • Saft 1 Zitrone
  • 2 EL brauner Zucker

Zubereitung:

Die Melone schälen, die Kerne entfernen und das Fruchtfleisch in ca. 3 cm große Würfel schneiden.

Die Hälfte der Melonenstücke in den Mixer geben und fein pürieren. Chilipulver, Kurkuma, Koriander, Ingwer, Piment und Salz untermischen und kurz mitmixen.

Das Sesamöl in einem Topf erhitzen, Senfsamen, Sternanis kurz darin anbraten. Nach wenigen Sekunden das Melonenpüree zufügen. Die Hitze reduzieren, 5 Minuten sanft köcheln lassen und Zucker unterrühren.

Die Melonenstücke und den Zitronensaft dazu geben, vorsichtig umrühren und einmal aufkochen. Dann bei niedriger Hitze 3-4 Minuten durchziehen lassen. das Chutney vorsichtig umrühren, das sich der Gewürzsud verteilt, ohne das die Melonenstücke ganz zerfallen.